Wir befinden uns sicherlich zumindest in der Nähe einer Schranke, hinter der unsere Intellekt und die Computerwelt aneinandergeraten. Die immense Quantität der Daten trifft auf die intellektuelle Unfähigkeit des Menschen, dieser Herr zu werden, sie gar zu begreifen. Ergo verlässt sich der Mensch auf die technischen Auswertungen und Lösungsvorschläge und freut sich insgeheim, Entscheidungen abtreten zu können. Soweit muss ich Schirrmacher recht geben.
Foto von “wfyurasko”, genutzt unter CC-Lizenz
Ein ganz, ganz signifikanter Faktor am Social Web ist, dass es immer etwas neues gibt. Sobald ein “etwas” aus der großen Masse des Neuen herausschicht, berichten sehr schnell sehr viele Stellen darüber. Es könnte ja das nächste große Ding sein, “Twitter II” quasi. Es gibt Menschen wie Herrn Schirrmacher, die “da nicht mehr mitkommen”, die zur Mäßigung aufrufen und dazu, “den Computer” doch häufiger mal auszuschalten.
Das ist in etwa so, als ob sich der Papst zur neusten Entwicklung auf dem Spirituosenmarkt äußern würde. Da spricht jemand, der mehr Angst als Zuversicht und Ahnung hat. Bedenken an dem ganzen technischen Kram äußern mag von Zeit zu Zeit populär sein, aber “so kommen wir ja nicht weiter“, um Franjo Pooth zu zitieren.
Evan Williams (Twitter) und Mark Zuckerberg (Facebook). Fotos genutzt unter verschiedenen CC-Lizenzen.



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