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Warum uns das Thema "Medienkompetenz" wichtig ist

Wolfram | 23. Oktober 2009

Bildung ist Grundlage für eigenverantwortliches Handeln und  für politische Beteiligung. Und mehr denn je werden neue Medien zentraler Bestandteil von Bildung. Sie vermitteln nicht nur den Zugang zu Bildung, sondern speichern und verwalten zusammengestelltes Wissen. Der sichere Umgang mit dem Internet wird zu einer Basis-Kompetenz. Wer in der Handhabung der neuen Medien nicht geschult ist, wird in den kommenden Jahren einen entscheidenden Wettbewerbsnachteil haben. 

Zu den elementaren Grundvoraussetzungen gehört die Erlangung einer Grundqualifikation, einer Medienkompetenz, die eine Teilnahme am öffentlichen Leben und der Kommunikation in der Informationsgesellschaft erst ermöglicht. Es gilt darum, nicht nur den Zugang zu Computern zu besitzen, sondern diese Geräte aber auch diese angemessen zu bedienen, sie in dem neuen Medium entsprechend einzusetzen und zu nutzen. Dazu gehört neben dem notwendigen technischen Wissen und der Fähigkeit, mit dem Inhaltsangebot des Internets aktiv und selbstbestimmt umgehen zu können. Erst wer das Inhaltsangebot im Internet  einzuschätzen vermag, dessen Risiken, Wert und Nutzen für das eigene Leben beurteilen kann, wird die notwenigen Informationen mit Hilfe des jeweiligen Dienstes und den entsprechenden Anwendungen aus dem Netz gewinnen können. Medienkompetenz ist damit ein erster Schritt zur angemessenen und kompetenten Teilhabe.

Wir wollen uns in unserer zentralen Kategorie “Medienkompetenz” mit diesen aufgeworfenen Fragestellungen beschäftigen. Aber auch die Fragen diskutieren, was bedeutet der Wandel im Internet für unsere Gesellschaft. Wie sind diese neuen Entwicklungen im Netz einzuschätzen, welche Gruppen profitieren davon und wer wird gegebenfalls abgehängt? Über Anregungen freuen wir uns.

Aktualisiert am 23. Oktober 2009

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