Vor einiger Zeit löste man mit Technik zum größten Teil Probleme, die man ohne sie gar nicht gehabt hatte. Doch natürlich hat sich das Aufwand/Nutzen-Verhältnis längst stark verbessert. Ernsthafte Arbeit ohne den Einsatz von Technik erscheint, um nicht zu sagen: ist unmöglich.
Wikipedia zeigt eindrucksvoll, welchen Mehrwert “Vernetzung” erzielt. Doch Schluss ist damit noch lange nicht, es geht noch viel mehr. Wir erahnen soeben erst die Möglichkeiten des Internet. Zumindest seine disruptiven Auswirkungen lernen wir erst in vollem Umfang kennen, wie z.B. die Zeitungslandschaft zu berichten weiß. Doch wohin sich die Auswirkungen des Internets erstrecken, da entsteht etwas neues für all das, was verdrängt wird.
In der Mitte der Gesellschaft fängt das Internet gerade erst an anzukommen, das Potenzial dieser Technologie ist folglich kaum ein- bzw. zu überschätzen. Doch wie alles Neue, wie jede Technologie verschreckt das Internet auch viele Menschen. Ob für Internet-ungeübte, Internetgegner, Ewiggestrige, Engstirnige oder scheinbar Unbelehrbare: Es muss einiges an Versöhnungsarbeit geleistet werden, ab von abkapselndem Fachsimpeln unter Insidern, Informatikern und Digital Natives. Nicht, weil “mehr Menschen profitieren” sollen. Wer nicht will, der muss im Prinzip auch nicht wollen.
Das Motiv ist ein anderes: Wir legen jetzt, in diesen Jahren den Grundstein für die Struktur, die das Internet haben wird. In den USA ist die Netzneutralität ein großes Thema gewesen, und erfolgreich durchgesetzt worden. Auf deutschen Straßen würde sie wahrscheinlich für eine Tennisregel, oder aber für die Gleichbehandlung von Beifang aus Nord- und Ostsee gehalten werden.
Doch sie ist nichts anderes als die Grundregel, die unsere Informationsgesellschaft dringendst benötigt.
Auf die Netzneutralität selber werde ich sicher noch genauer eingehen, daher der Schlusssatz: Es gibt einiges zu tun auf der Spielwiese Internet, und vor allem hinter den Kulissen derselben. Was mir wichtig erscheint, möchte ich hervorheben und mit Aufmerksamkeit versehen wissen. Darum bin ich Medienblogger.
Aktualisiert am 20. Dezember 2009
Tags:Disruptive Technologien, Informationsgesellschaft, Motivation, Netzneutralität




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