Allgemein

Des Pudels Kern bei Streeview

Carsten | 20. August 2010, 9:33 Uhr

Die politische Diskussion in Deutschland hat in Google Streeview ein Thema gefunden, an dem sich treffend zeigt, wie intensiv ein Thema öffentlich behandelt werden kann, ohne zu dessen eigentlichen (diskussionswürdigen) Kern vorzustoßen.
In der Ausgabe der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung vom 14. August konnte man lesen, warum einige Bürger gegen Streetview sind. Etwa ein Drittel der Befragten gaben an, daß der Blick in die Wohnung privat sei. Ich habe mich gefragt, ob die Streetview überhaupt jemals gesehen haben.
So unzutreffend die Befürchtung ist, der Blick in die eigene Wohnung sei nun weltweit freigegeben, so zutreffend ist es … [Weiterlesen]

Ist Schirrmacher wirklich so belanglos?

Carsten | 26. Februar 2010, 17:11 Uhr

Wir befinden uns sicherlich zumindest in der Nähe einer Schranke, hinter der unsere Intellekt und die Computerwelt aneinandergeraten. Die immense Quantität der Daten trifft auf die intellektuelle Unfähigkeit des Menschen, dieser Herr zu werden, sie gar zu begreifen. Ergo verlässt sich der Mensch auf die technischen Auswertungen und Lösungsvorschläge und freut sich insgeheim, Entscheidungen abtreten zu können. Soweit muss ich Schirrmacher recht geben.

Medien als Beruf?

Franzi | 11. Januar 2010, 17:16 Uhr

Beruf – Berufung – Profession … diese Begriffe scheinen für traditionelle – und jetzt muss ich das Wort benutzen – Berufe zu gelten, aber treffen nicht unmittelbar auf Medienberufe zu. Natürlich gibt es diverse Tätigkeiten, die sich bereits soweit etabliert haben, sodass man von einem Beruf sprechen kann, aber gerade im Online-Bereich sind die Grenzen vage und verwischt. Das Tätigkeitsfeld des Journalismus scheint klar definiert – gilt dies aber auch für den Online-Journalismus? Oder sind Online-Journalisten keine echten Journalisten – oder einfach andere? Dann müsste aber auch die Bezeichnung anders sein. Für Werber und PRler gilt dies noch mehr, denn … [Weiterlesen]

Auf Los geht`s los!

Matze | 16. Dezember 2009, 19:43 Uhr

„Wir haben online so viele Freunde, dass wir ein neues Wort für die echten brauchen. Wir googlen die Öffnungszeiten vom Bäcker nebenan, und melden unsere Haustiere bei facebook an.“
So lautet die derzeit recht aggressiv gefahrene Werbekampagne einer neuen Zeitung. Die Werbekampagne fasziniert, weil sie das eigentlich Verrückte fasst, was aber längst Realität ist.
Wie sind diese Trends zu beurteilen? Wie ändern sie unser Leben, wer profitiert davon? Was müssen wir selbst tun, um von dem Trend zu profitieren? Was darf die Internetgemeinde von der Politik erwarten und wie können die Politiker vom Web 2.0 profitieren?
Nicht nur diesen Fragen möchten wir in … [Weiterlesen]

Warum ich Medienblogger bin: Philipp

Carl Philipp | 16. Dezember 2009, 0:17 Uhr

Bin ich ein Medienblogger? Vor vielen Jahren kreuzte die Virtuelle Akademie der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit meinen Weg. Seitdem frage ich mich: Wie können erwachsene Menschen über das Internet zusammenarbeiten, ja vielleicht sogar voneinander lernen? Wie kann man den Austausch von Informationen, von Ideen, von Wissen fördern und organisieren? Muss man ihn überhaupt organisieren? Oder findet er einfach statt, wenn die richtige Technologie verfügbar ist? Das Blog ist eine dieser Technologien – und nun stehe ich selbst einmal mehr vor der ernsthaften Herausforderung mich zum Bloggen zu motivieren. Selber machen statt organisieren und motivieren. Selber Produzent sein.
Jeder Mensch verkörpert … [Weiterlesen]

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