Medienkompetenz
Letzte Woche, bam! ganz plötzlich, war der Großteil des Inhalts von abendblatt.de, der Homepage des Hamburger Abendblatts, nicht mehr kostenlos abrufbar.
Lediglich Abonnenten können weiterhin auf alle Artikel zugreifen, oder aber Menschen die für 7,95€ monatlich zu Online-Abonnenten werden möchten.
Die Springer AG zieht Läufer um Läufer aus ihrem Angebot vor in die Offensive gegen die im Internet herrschende “Freibiermentalität”. Stefan Niggemeier kritisiert diesen Schritt und speziell dessen Rechtfertigung vonseiten des Abendblatts scharf auf seinem Blog: Aussichtslos, selbstmörderisch, unverschämt.
Neckisches Detail: Nicht einmal der Erwerb einzelner Artikel auf abendblatt.de ist möglich. Man kauft einen ganzen Monat, oder gar nichts. Das scheint kaufmännischer Unsinn zu sein, und ist es wohl auch – das ist Springer aber egal.
Und ganz nebenbei einmal gesagt: Abendblatt? Qualität? Ein durchschnittlich begabter Mittelstüfler vor einem dpa-Ticker schreibt wahrscheinlich bessere “Berichte”.
Bildung ist Grundlage für eigenverantwortliches Handeln und für politische Beteiligung. Und mehr denn je werden neue Medien zentraler Bestandteil von Bildung. Sie vermitteln nicht nur den Zugang zu Bildung, sondern speichern und verwalten zusammengestelltes Wissen. Der sichere Umgang mit dem Internet wird zu einer Basis-Kompetenz. Wer in der Handhabung der neuen Medien nicht geschult ist, wird in den kommenden Jahren einen entscheidenden Wettbewerbsnachteil haben.
Zu den elementaren Grundvoraussetzungen gehört die Erlangung einer Grundqualifikation, einer Medienkompetenz, die eine Teilnahme am öffentlichen Leben und der Kommunikation in der Informationsgesellschaft erst ermöglicht. Es gilt darum, nicht nur den Zugang zu Computern zu besitzen, sondern … [Weiterlesen]




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