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	<title>Die Medienblogger &#187; Social Media</title>
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		<title>Heilsbringer Google+?</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Aug 2011 06:59:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Online-Welt ist begeistert von Google+ &#8211; simpel, aufgeräumt, minimalistisch kommt das neue Soziale Netzwerk aus dem Hause Google daher. Und dank der Einteilung aller Kontakte in sog. Circles bzw. Kreise, kann der User bei jeder geteilten Information entscheiden, welcher Kreis sie zu sehen bekommt und wer davon nichts erfahren soll. Ist Google+ also der Heilsbringer für uns Online-Junkies &#8211; oder gar der Twitter-/Facebook-Killer?
Gleich vorweg: Völlig neu sind Googles Circles nicht. Facebook bietet seit geraumer Zeit ebenfalls die Sortierung von Kontakten in Freundeslisten an, und gibt die Möglichkeit, bei jedem einzelnen Posting zu steuern, für welche Gruppe bzw. Personen es  <a class="more-link" href="http://www.die-medienblogger.de/722/heilsbringer-google/"><span class="highlighted">&#8230; [Weiterlesen]</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Online-Welt ist begeistert von Google+ &#8211; simpel, aufgeräumt, minimalistisch kommt das neue Soziale Netzwerk aus dem Hause Google daher. Und dank der Einteilung aller Kontakte in sog. Circles bzw. Kreise, kann der User bei jeder geteilten Information entscheiden, welcher Kreis sie zu sehen bekommt und wer davon nichts erfahren soll. Ist Google+ also der Heilsbringer für uns Online-Junkies &#8211; oder gar der Twitter-/Facebook-Killer?</p>
<p>Gleich vorweg: Völlig neu sind Googles Circles nicht. Facebook bietet seit geraumer Zeit ebenfalls die Sortierung von Kontakten in Freundeslisten an, und gibt die Möglichkeit, bei jedem einzelnen Posting zu steuern, für welche Gruppe bzw. Personen es (un)sichtbar ist. Genau dieses Feature hat Google aber viel prominenter platziert und zu einem Kernmerkmal seines sozialen Netzwerks erhoben. Dass die Facebook-User darauf nur gewartet haben, zeigt die schnelle Entwicklung eines entsprechenden <a href="http://stadt-bremerhaven.de/circle-hack-circles-fuer-facebook" target="_blank">Facebook-Hacks</a>.</p>
<p>Durch die individuelle Reichweiten-Auswahl und die Anreicherung von Statusmeldungen mit Geo-Daten wird Google+ zu einer gelungenen Mischung aus Facebook und Twitter. Bei persönlichen Meldungen wird die Sichtbarkeit eingeschränkt und eine Meldung kann gezielt mit Freunden, Familie oder Kollegen geteilt werden. Öffentliche Nachrichten sind hinegegen, ganz im Stile von Twitter für alle les-, teil- und durchsuchbar.</p>
<p>Dass die Webgemeinde ausgerechnet Googles (!) Netzwerk wegen seiner Privatsphären-Einstellungen bejubelt, ist dennoch überraschend. Ist der Konzern aus Mountain View bisher doch eher für sein großes Verlangen nach persönlichen Daten bekannt, um den Nutzern möglichst passende Werbeanzeigen präsentieren zu können und weniger für sein Interesse an ausgeprägten Privatsphären-Optionen. An dieser Stelle sei ein kurzer Hinweis auf das <a href="http://news.cnet.com/8301-31322_3-10451428-256.html" target="_blank">Privacy-Durcheinander</a> zum Google-Buzz Start  hingewiesen, aus dem Google offenbar viel gelernt hat.</p>
<p>Klar muss aber vor allem sein: kostenlose E-Mail-Postfächer mit mehreren Gigabyte Speicher (Googlemail), umfangreiche Möglichkeiten zur Foto-Archivierung (Google&#8217;s Picasa), kostenlose Online-Programme für Büroarbeit (Google Docs etc.) oder soziale Netzwerke sind weder für die User noch für Unternehmen umsonst zu haben. Im Falle von Google werden die Dienste durch kontextuell passende Werbung finanziert. Und je genauer die Werbung den Bedürfnissen des Kunden entspricht, umso besser für den Werbetreibenden und den Plattformbetreiber.</p>
<p>Google+ ist also nicht nur eine willkommene Alternative zu Facebook, es dient auch dazu, den Datenschatz der Kalifornier mit wertvollen Zusatzinformationen anzureichern. Dabei darf man aber nicht vergessen, dass sich Facebook nach ganz ähnlichem Prinzip finanziert (und für Werbetreibende ebenfalls eine sehr umfangreiche Zielgruppen-Ansprache ermöglicht). Dazu passt auch die Integration von Googles +1-Button &#8211; dem Pendant zu Facebooks &#8220;Like&#8221;-Knopf &#8211; auf immer mehr Webseiten. Damit könnten immer genauere Nutzerprofile angelegt.</p>
<p>Und Hand auf&#8217;s Herz: Wer wäre schon bereit für soziale Netzwerke nicht in Form von persönlichen Daten und Werbung, sondern in Euro, Dollar oder Pfund zu bezahlen?</p>
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		<title>Die Vorherrschaft der Social Mediacracy? Oder: Die Existenz geht der Essenz voraus.</title>
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		<pubDate>Wed, 25 May 2011 18:31:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Bedeutung der Social Media nimmt stark zu, das lässt sich überall auf der Welt beobachten. Doch so viele Gemeinsamkeiten die Nutzer sozialer Medien in Bezug auf die Nutzung selber aufweisen, so unterschiedlich ist die Motivation, was mit den Nutzerprofilen erreicht werden soll. Und bedenkt man die Heterogenität der datenschutzrechtlichen Bestimmungen auf dem Globus, so zeigt sich, dass es zwar ein Internet gibt. Aber dieses eine Internet ist in seiner Komplexität an Herangehensweisen der Vernetzung so unterschiedlich wie es nur unterschiedlich sein kann.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bedeutung der Social Media nimmt stark zu, das lässt sich überall auf der Welt beobachten. Doch so viele Gemeinsamkeiten die Nutzer sozialer Medien in Bezug auf die Nutzung selber aufweisen, so unterschiedlich ist die Motivation, was mit den Nutzerprofilen erreicht werden soll. Und bedenkt man die Heterogenität der datenschutzrechtlichen Bestimmungen auf dem Globus, so zeigt sich, dass es zwar ein Internet gibt. Aber dieses eine Internet ist in seiner Komplexität an Herangehensweisen der Vernetzung so unterschiedlich wie es nur unterschiedlich sein kann. Während Social Media in stabilen Demokratien oft mehr als reine Informations- und Kommunikationsplattformen genutzt werden, zeigten die Beispiele der Grünen Revolution in Iran und neuerlich die protestwellenartigen, zu Kriegen herangewachsenen Konflikte in der arabischen Welt, dass man ohne YouTube und den gezielten Einsatz anderer sozialer Medien kaum verwertbare (Video-)Informationen erhalten hätte, wenn es diese Möglichkeiten nicht gegeben hätte. Zumal da es sich um nicht-verhüllendes Rohmaterial handelte.</p>
<p>Datenschutzrechtliche Bedenken, die beispielsweise in Deutschland mehr und mehr aufkommen, je gewichtiger etwa der Riese Facebook wird, sind mindestens insofern berechtigt, dass sie die Freiheit der Nutzer oftmals genauso einschränken wie sie ihnen Freiheiten in der vernetzten Welt ermöglichen. Viele &#8211; wenn auch auf den ersten Blick stylische und nützliche &#8211; Profilergänzungen und Applikationen können nur nach fortschreitender Einschränkung oder Aufgabe der Privatsphäre genutzt werden. Auch viele Handy-Apps laufen nur online und sind somit die perfekte Basis zum Aushorchen und Benutzen meiner Daten. Über die Folgen wird später nachgedacht.</p>
<p>Geraten aktuelle Datenschutzänderungen der Anbieter, die man mit nur einem Klick bestätigt und aufgrund der Fülle an AGB- und Datenschutzbestätigungen schnell überklickt, aus dem Blickwinkel, besteht die Gefahr, ein weitaus gläsernerer Internetbürger im Staate Social Media zu werden als je zuvor. Aber neben den vermeintlichen Alleinstellungsmerkmalen der Nachteile müssen auch die Vorteile von Social Media gesehen werden.  Am Ende liegt es ohnehin immer auch an den Benutzern selbst, was sie aus den gegeben Möglichkeiten machen respektive ob sie sie überhaupt nutzen. Die Existenz geht der Essenz voraus.</p>
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		<title>Der Journalist als Marke?</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Feb 2011 20:51:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk</dc:creator>
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		<description><![CDATA[David Pogue, Richard Gutjahr, Ulrike Langer &#8211; alle drei sind Journalisten und alle drei arbeiten nicht nur versteckt hinter einem Namenskürzel, sondern sind durch das Web zu eigenen Marken geworden (oder zumindest auf dem besten Weg dorthin).  LINKS
Durch Web-Videos, Blogs und natürlich Twitter haben die drei ihre eigene Gemeinde an Fans und Followern aufgebaut, die ihre Arbeit (auch kritisch) begleiten. Dabei nutzen sie nicht nur die Medien ihrer Arbeit- bzw. Auftraggeber, sondern bauen gezielt auf eigene Präsenzen, sei es in Form von Blogs, Twitter-Accounts oder Facebook-Profilen.
Blogpost statt Leserbrief, @Reply über Twitter statt Telefonanruf  - die Neuen Medien haben diesen direkten  <a class="more-link" href="http://www.die-medienblogger.de/665/der-journalist-als-marke/"><span class="highlighted">&#8230; [Weiterlesen]</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">David Pogue, Richard Gutjahr, Ulrike Langer &#8211; alle drei sind Journalisten und alle drei arbeiten nicht nur versteckt hinter einem Namenskürzel, sondern sind durch das Web zu eigenen Marken geworden (oder zumindest auf dem besten Weg dorthin).  LINKS</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Durch Web-Videos, Blogs und natürlich Twitter haben die drei ihre eigene Gemeinde an Fans und Followern aufgebaut, die ihre Arbeit (auch kritisch) begleiten. Dabei nutzen sie nicht nur die Medien ihrer Arbeit- bzw. Auftraggeber, sondern bauen gezielt auf eigene Präsenzen, sei es in Form von Blogs, Twitter-Accounts oder Facebook-Profilen.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Blogpost statt Leserbrief, @Reply über Twitter statt Telefonanruf  - die Neuen Medien haben diesen direkten Kontakt mit Journalisten deutlich vereinfacht, beschleunigt und damit in dieser Größenordnung erst möglich gemacht. Während sich einige Journalisten erst an diese neue Direktheit gewöhnen müssen, ergreifen andere die Gelegenheit, um ganz direkt über ihre Arbeit zu berichten, sich von Followern inspirieren zu lassen und damit schließlich ihre eigene Marke zu stärken. Als Vorbild für eine enge Bindung von Twitter und Journalismus kann Großbritannien gelten, wo ein Twitter-Account bei einigen Medien, bspw. dem Guardian, quasi zur Grundausstattung eines Journalisten gehört (LINK Twitter-Lists).</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Das Zentrum der journalistischen Markenbildung ist, zumindest in Deutschland, aber ein eigenes Blog, so der Tenor eines Panels mit Ulrike Langer und Richard Gutjahr auf den Medientagen München. Ebenjenes kostenlose zur Verfügung stellen der eigenen journalistische Arbeit im Blog kostet dabei aber offenbar Überwindung und wird von einigen Medienschaffenden kritisch gesehen. Auch die Offenheit über aktuelle Projekte vorab zu twittern, kennt viele Kritiker. Dabei bietet diese Transparenz auch viele Chancen: die vielzitierte &#8220;Followerpower&#8221; kann einem twitternden Journalisten den vielleicht entscheidenden Hinweis auf eine wirklich spannende Geschichte geben. Nicht zuletzt gibt es mit Kachingle oder Flattr auch die Chance auf finanzielle Kompensation für die geleistete Arbeit.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Für die Pressearbeit bedeuten twitternde und bloggende Journalisten eine große Chance. Nach wie vor bleiben persönliche Kontakte der wichtigste Schlüssel, aber gerade die können dank der Neuen Medien auch leichter geknüpft werden. Der Journalist, der über den Gegenstand seiner aktuellen Recherche twittert, kann zudem gezielt mit den richtigen &#8211; und damit auch interessanten &#8211; Informationen versorgt werden &#8211; so können beide Seiten profitieren.</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Machen also einige Journalisten bereits vor, was Markus Albers in seinem Buch &#8220;Meconomy&#8221; (http://www.meconomy.me/) postuliert? Werden wir alle, durch die Möglichkeiten, die Blogs, Twitter und Facebook bieten zu unserer eigenen Marke?</div>
<div id="attachment_666" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img class="size-full wp-image-666 " title="Foto CC Mike Licht" src="http://www.die-medienblogger.de/wp-content/uploads/blogging.jpg" alt="Foto CC Mike Licht" width="300" height="284" /><p class="wp-caption-text">Foto CC Mike Licht</p></div>
<p>David <a href="http://www.davidpogue.com/" target="_blank">Pogue</a>, Richard <a href="http://www.gutjahr.biz/" target="_blank">Gutjahr</a>, Ulrike <a href="http://medialdigital.de/" target="_blank">Langer</a> &#8211; alle drei sind Journalisten und alle drei arbeiten nicht nur versteckt hinter einem Namenskürzel, sondern sind durch das Web zu eigenen Marken geworden (oder zumindest auf dem besten Weg dorthin).</p>
<p>Durch Web-Videos, Blogs und natürlich Twitter haben die drei ihre eigene Gemeinde an Fans und Followern aufgebaut, die ihre Arbeit (auch kritisch) begleiten. Dabei nutzen sie nicht nur die Medien ihrer Arbeit- bzw. Auftraggeber, sondern bauen gezielt auf eigene Präsenzen, sei es in Form von Blogs, Twitter-Accounts oder Facebook-Profilen.</p>
<p><span id="more-665"></span></p>
<p>Blogpost statt Leserbrief, @Reply über Twitter statt Telefonanruf  - die Neuen Medien haben diesen direkten Kontakt mit Journalisten deutlich vereinfacht, beschleunigt und damit in dieser Größenordnung erst möglich gemacht. Während sich einige Journalisten erst an diese neue Direktheit gewöhnen müssen, ergreifen andere die Gelegenheit, um ganz direkt über ihre Arbeit zu berichten, sich von Followern inspirieren zu lassen und damit schließlich ihre eigene Marke zu stärken. Als Vorbild für eine enge Bindung von Twitter und Journalismus kann Großbritannien gelten, wo ein Twitter-Account bei einigen Medien, bspw. dem <a href="http://twitter.com/guardian/lists" target="_blank">Guardian</a>, quasi zur Grundausstattung eines Journalisten gehört.</p>
<p>Das Zentrum der journalistischen Markenbildung ist, zumindest in Deutschland, aber ein eigenes Blog, so der Tenor eines Panels mit Ulrike Langer und Richard Gutjahr auf den Medientagen München. Ebenjenes kostenlose zur Verfügung stellen der eigenen journalistische Arbeit im Blog kostet dabei aber offenbar Überwindung und wird von einigen Medienschaffenden kritisch gesehen. Auch die Offenheit über aktuelle Projekte vorab zu twittern, kennt viele Kritiker. Dabei bietet diese Transparenz auch viele Chancen: die vielzitierte &#8220;Followerpower&#8221; kann einem twitternden Journalisten den vielleicht entscheidenden Hinweis auf eine wirklich spannende Geschichte geben. Nicht zuletzt gibt es mit <a href="http://www.kachingle.com/" target="_blank">Kachingle</a> oder <a href="http://flattr.com/" target="_blank">Flattr</a> auch die Chance auf finanzielle Kompensation für die geleistete Arbeit.</p>
<p>Für die Pressearbeit bedeuten twitternde und bloggende Journalisten eine große Chance. Nach wie vor bleiben persönliche Kontakte der wichtigste Schlüssel, aber gerade die können dank der Neuen Medien auch leichter geknüpft werden. Der Journalist, der über den Gegenstand seiner aktuellen Recherche twittert, kann zudem gezielt mit den richtigen &#8211; und damit auch interessanten &#8211; Informationen versorgt werden &#8211; so können beide Seiten profitieren.</p>
<p>Machen also einige Journalisten bereits vor, was Markus Albers in seinem Buch <a href="http://www.meconomy.me/" target="_blank">&#8220;Meconomy&#8221;</a> postuliert? Werden wir alle, durch die Möglichkeiten, die Blogs, Twitter und Facebook bieten zu unserer eigenen Marke?</p>
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		<title>Studieren in Fernost</title>
		<link>http://www.die-medienblogger.de/646/studieren-in-fernost/</link>
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		<pubDate>Tue, 07 Dec 2010 16:54:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Julia</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Hochschulkommunikation]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Marketing]]></category>
		<category><![CDATA[Studieren in Fernost]]></category>
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		<description><![CDATA[
Raus aus der Kuschelecke heißt es für ostdeutsche Universitäten fortan: es fehlt an Nachwuchs. Mehr Studenten braucht das Land &#8211; aber woher sollen die kommen? Aus den alten Bundesländern, ist eine Antwort. Denn hier drängeln sich immer mehr Studenten um rarer werdende Plätze. Schuld ist der demographische Wandel, vor allem der Geburtenknick nach der Wende. Und damit den Hochschulen mehr Erstis aus dem Westen ins Netz gehen, bewegen sie sich in selbiges: Fishing where the fish is.
Im Osten geht bekanntlich die Sonne auf, und einmal angekommen, entdeckt man schnell weitere Vorzüge: Moderne Ausstattung der Hochschulen, beste Betreuung, starke Forschung, hohe  <a class="more-link" href="http://www.die-medienblogger.de/646/studieren-in-fernost/"><span class="highlighted">&#8230; [Weiterlesen]</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left"><img class="alignnone size-medium wp-image-639" src="http://www.die-medienblogger.de/wp-content/uploads/Gang-300x199.jpg" alt="Gang" width="300" height="199" /></p>
<p style="text-align: left">Raus aus der Kuschelecke heißt es für ostdeutsche Universitäten fortan: es fehlt an Nachwuchs. Mehr Studenten braucht das Land &#8211; aber woher sollen die kommen? Aus den alten Bundesländern, ist eine Antwort. Denn hier drängeln sich immer mehr Studenten um rarer werdende Plätze. Schuld ist der demographische Wandel, vor allem der Geburtenknick nach der Wende. Und damit den Hochschulen mehr Erstis aus dem Westen ins Netz gehen, bewegen sie sich in selbiges: <a href="http://www.uni-halle.de/soziale-netzwerke/">Fishing where the fish is</a>.</p>
<p>Im Osten geht bekanntlich die Sonne auf, und einmal angekommen, entdeckt man schnell weitere Vorzüge: Moderne Ausstattung der Hochschulen, beste Betreuung, starke Forschung, hohe Lehrqualität und niedrige Kosten. Der Haken: Dazu muss man eben erstmal hinkommen. Und: überhaupt auf das Angebot aufmerksam werden. Wo wir wieder bei sozialen Netzwerken wären. Auf diese konzentriert sich die Kampagne  „Studieren in Fernost“.</p>
<p>Klingt ferner als es ist. Mit Gang und Dong, zwei schrillen Asiaten, die durch „Fernost“ reisen und dort allerlei knallbunte Abenteuer bestehen, hat die Kampagne mit <a href="http://www.youtube.com/watch?v=xxJvvHgFbIo&amp;feature=youtube_gdata">viral verbreiteten Filmen</a> für Aufsehen gesorgt. Heiß geliebt oder als Klamauk abgetan, lässt sie jedenfalls nicht kalt. Und erreicht damit Wichtiges: Aufmerksamkeit. Denn die „harten Fakten“ für ein Studium in Greifswald tragen erst, wenn die Stadt an der Ostsee überhaupt auf dem Möglichkeitsradar eines Schülers aus Wanne-Eickel auftaucht. Die Hochschulkampagne ist zentraler Teil der noch bis 2012 laufenden „Hochschulinitiative Neue Bundesländer“ und verfolgt das Ziel, die 44 ostdeutschen Hochschulen für zukünftige Studenten attraktiver zu machen. Eine animierte <a href="http://www.studieren-in-fernost.de/maschine/">Studiensuchmaschine</a> u. a. in schuelervz führt Schüler spielerisch an das Thema Studium heran.</p>
<p><strong>Unbekanntes Land</strong></p>
<p><img class="alignnone size-medium wp-image-640" src="http://www.die-medienblogger.de/wp-content/uploads/Zittau_1-300x200.jpg" alt="Zittau_1" width="300" height="200" /></p>
<p>Denn für viele Schüler ist der Osten Deutschlands immer noch ein weißer Fleck auf der Landkarte: terra incognita. Ähnlich unentdeckt bleiben auch Unis, die nur auf Messen um Schüler schwärmen, ihre Fänge aber nicht im Netz auswerfen. Wie Urlaubsorte, die im Reiseführer nicht beschrieben werden, bleiben sie Geheimtipps &#8211; allenfalls. Vier Nachwuchsjournalisten-Teams berichteten dazu online über ihre <a href="http://www.youtube.com/watch?v=UuObtu10Kuk&amp;feature=youtube_gdata">Rallye durch den wilden Osten</a> und wie es an Hochschulen in den neuen Bundesländern wirklich aussieht. Denn dass die <a href="http://www.youtube.com/watch?v=vS6g30xmpHM&amp;feature=youtube_gdata">FH Stralsund</a> über einen hochschuleigenen Strand mit Blick auf Rügen verfügt, man von <a href="http://www.flickr.com/photos/studiereninfernost/sets/72157625409464518/">Zittau/Görlitz</a> binnen einer Stunde nach Prag gelangt oder es im <a href="http://www.flickr.com/photos/studiereninfernost/sets/72157623990427542/">Harz</a> zwar beschaulich zugeht, den Studenten aber ein nigelnagelneues Aufnahmestudio zur Verfügung steht, erfährt man halt erst, wenn man sich vor Ort umschaut – oder eben bei facebook vorbeisurft. Und Kontakt aufnimmt.</p>
<p><strong> Studenten kommen in Strömen</strong></p>
<p>Mit den <a href="http://www.schuelervz.net/uni-weimar-gruppe">„Campus-Spezialisten“</a> stehen Studenten der jeweiligen Hochschule in den 42 Hochschulgruppen zukünftigen Kommilitonen Rede und Antwort. Schüler können ihre Fragen direkt an sie richten. Es geht um Bindung. Darum, auch emotionale Aspekte rund ums Studium zu transportieren. Wie ist das Studentenleben in Erfurt, wo kann man in Rostock feiern, wie teuer ist ein WG-Zimmer in Leipzig und was ist eigentlich dran, an diesem <a href="http://www.izles.org/ossi-lied-kai-niemann-3.html">Lied</a>? Alles Fragen, die neben den nicht vom Tisch zu wischenden guten Gründen mit zu einer Entscheidung für oder gegen ein Studium sprechen. Besonders, wenn gleich von mehreren Unis Zulassungsbescheide ins Haus flattern. Da punkten die Hochschulen, mit denen sich die Schüler bereits vernetzt haben. In Sachsen lädt die Uni Leipzig selbstironisch zu Sächsisch-Kursen ein. Und die <a href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavigation/nachrichten/#/beitrag/video/1166728/ZDF-heute-journal-vom-17-Oktober-2010">Studenten kommen in Strömen</a>, mehr als je zuvor.</p>
<p>Neulich hat der Präsident der TU München bei der Immatrikulationsfeier dazu aufgerufen, die Uni mit den meisten Fans bei Facebook zu werden. Es galt die RTWH Aachen zu toppen. Gesagt, getan: Innerhalb kurzer Zeit war die TU Numero Uno. Die Erstsemester haben sich einen Spaß daraus gemacht. Der Schneeballeffekt: Freunde stolpern so per Zufall im Netz über die Uni, und haben schon mal von ihr gehört. Zurzeit führt also die TU München das Ranking. Fragt sich nur, wie lange noch. Die ostdeutschen Hochschulen haben mit der <a href="http://www.youtube.com/watch?v=YJ6R85JAyoQ">Aufholjagd</a> begonnen.</p>
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		<item>
		<title>Gummibären hüpfen hier und dort und überall…</title>
		<link>http://www.die-medienblogger.de/616/gummibaren-hupfen-hier-und-dort-und-uberall%e2%80%a6/</link>
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		<pubDate>Wed, 17 Nov 2010 17:01:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ise</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Comic]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
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		<description><![CDATA[Wer sich in den letzten zwei Tage bei facebook eingeloggt hat, wird sich vielleicht gewundert haben, warum er statt von den bekannten Fotos plötzlich von den Ducktales, Asterix und Obelix, den Schlümpfen, Lucky Luke, Captain Future, der Gummibärenbande und zahlreichen Anime-Comicfiguren begrüßt wurde. Seit gestern Mittag verbreiten sich die bunten Bilder rasend schnell, meist verbunden mit der Statusmeldung
„Please change your profile picture into your childhood comic hero.”
oder
„Vom 12. bis 18. November solltet ihr euer Profilbild ändern. Nehmt den Comichelden eurer Kindheit &#8230; Ziel des Spiels ist es, keine echten Köpfe mehr auf FB zu sehen sowie eine Woche lang unsere  <a class="more-link" href="http://www.die-medienblogger.de/616/gummibaren-hupfen-hier-und-dort-und-uberall%e2%80%a6/"><span class="highlighted">&#8230; [Weiterlesen]</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer sich in den letzten zwei Tage bei facebook eingeloggt hat, wird sich vielleicht gewundert haben, warum er statt von den bekannten Fotos plötzlich von den Ducktales, Asterix und Obelix, den Schlümpfen, Lucky Luke, Captain Future, der Gummibärenbande und zahlreichen Anime-Comicfiguren begrüßt wurde. Seit gestern Mittag verbreiten sich die bunten Bilder rasend schnell, meist verbunden mit der Statusmeldung</p>
<p align="center">„Please change your profile picture into your childhood comic hero.”</p>
<p align="center">oder</p>
<p align="center">„Vom 12. bis 18. November solltet ihr euer Profilbild ändern. Nehmt den Comichelden eurer Kindheit &#8230; Ziel des Spiels ist es, keine echten Köpfe mehr auf FB zu sehen sowie eine Woche lang unsere Kindheit wieder aufleben zu lassen! Macht mit und lasst es jeden wissen&#8230;“.</p>
<p>Besonders unterhaltsam ist es, neben den lustigen Comicbildern ernste politische Statements zu lesen. Doch warum das Ganze? Und vor allem: Warum machen da eigentlich alle mit?</p>
<p>Das Ziel der Aktion, damit Kindheitserinnerungen zu wecken, wurde auf jeden Fall erreicht. Man wurde an so viele Serien und Filme erinnert, die man niemals aus dem Stehgreif hätte aufzählen können. Wie alles in sozialen Netzwerken ist auch die Wahl des Profilbildes ein Teil der Selbstdarstellung. Mit der Auswahl des Comichelden zeigt man also auch, wie man gesehen werden möchte. Der große Spaß daran ist es, die Figur zu finden, die den eigenen Charakter – vermeintlich – am besten repräsentiert. Deswegen beteiligen sich wahrscheinlich so viele daran. Es ist somit auch nur eine Facette des gesamten Bildes, das man auf seinem Profil darstellt.</p>
<p>Ein tieferer Sinn steckt wohl nicht hinter der Aktion. Muss aber auch nicht. Im Prinzip handelt es sich um eine Art facebook-Flashmob. Die zeichnen sich ja auch üblicherweise dadurch aus, dass sie völlig sinnlos sind und je mehr Leute mitmachen, desto lustiger ist es. Außerdem macht das Einloggen bei facebook so doch großen Spaß. Und spätestens nächste Woche werden die bunten Bilder langsam verschwinden und der graue Alltag wird zurückkehren.</p>
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		<title>Facebook &amp; Twitter im Fluss der Zeit</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Jan 2010 19:09:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Timm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Privacy]]></category>
		<category><![CDATA[Privatsphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Social Networks]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[<img class="size-full wp-image-451" src="http://www.die-medienblogger.de/wp-content/uploads/TwFB.png" alt="TwFB" width="540" height="180" /><em>Evan Williams (Twitter) und Mark Zuckerberg (Facebook). Fotos genutzt unter verschiedenen CC-Lizenzen.
</em>
<p style="text-align: left">Es ist eine Weile vergangen, seit Twitter das letzte Mal im Zuge der Proteste im Iran großformatig von den klassischen Medien wie Zeitungen und Fernsehen betrachtet wurde. Weniger panische Meldungen, weniger "Was soll ich mit 140 Zeichen", sehr angenehm.
Facebook war schon so lange nicht mehr in den klassischen Medien ein großes Thema, dass ich mich nicht einmal mehr an den letzten Grund erinnern kann. Gut, es mag irgendeine Millionen-Schwelle der Nutzerzahlen in Deutschland gewesen sein.

Lange nichts passiert bei zwei der prägendsten Dienste (Das Jahr 2009 betrachtet) des Web2.0? Mitnichten. Zeit für eine Bestandsaufnahme.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="size-full wp-image-451" src="http://www.die-medienblogger.de/wp-content/uploads/TwFB.png" alt="TwFB" width="540" height="180" /><em>Evan Williams (Twitter) und Mark Zuckerberg (Facebook). Fotos genutzt unter verschiedenen CC-Lizenzen.<br />
</em></p>
<p style="text-align: left">Es ist eine Weile vergangen, seit Twitter das letzte Mal im Zuge der Proteste im Iran großformatig von den klassischen Medien wie Zeitungen und Fernsehen betrachtet wurde. Weniger panische Meldungen, weniger &#8220;Was soll ich mit 140 Zeichen&#8221;, sehr angenehm.<br />
Facebook war schon so lange nicht mehr in den klassischen Medien ein großes Thema, dass ich mich nicht einmal mehr an den letzten Grund erinnern kann. Gut, es mag irgendeine Millionen-Schwelle der Nutzerzahlen in Deutschland gewesen sein.</p>
<p>Lange nichts passiert bei zwei der prägendsten Dienste (Das Jahr 2009 betrachtet) des Web2.0? Mitnichten. Zeit für eine Bestandsaufnahme. War Twitter eine Eintagsfliege? Was macht Facebook, außer zu wachsen?<br />
<span id="more-435"></span><br />
<strong>Twitter</strong><br />
Vor einiger Zeit führte Facebook in seinen Statusupdates die Option ein, Freunde zu &#8220;markieren&#8221;. Jüngst <a href="http://www.querbeet-deluxe.com/2009/12/facebook-andert-privatsphare-einstellungen/">setzte Facebook, vom Großteil der Nutzerschaft sicher unbemerkt, &#8220;öffentlich&#8221; als neue Standardeinstellung</a> für Statusupdates.</p>
<p>Dies sind Vorgänge, die Facebooks Orientierung in Richtung Twitter offensichtlich machen. Doch (sehr zu unserem Glück, aber dazu komme ich später noch) wird auch bei Twitter wird nicht geschlafen. Und ich meine nicht nur den <a href="http://www.techcrunch.com/2009/11/16/twitters-new-headquarters-as-shown-off-by-employees-pictures/">Umzug ins neue HQ</a>.</p>
<p>Der <a href="http://www.querbeet-deluxe.com/2009/09/tweetdeck-facebook-twitter/">Wunsch nach Neuerungen</a> wurde fürs Erste befriedigt: So gibt es <strong>Listen</strong>, auf denen man Twitterer einer Rubrik zusammenfassen kann. Quasi Followerempfehlungen à la &#8220;Für diesen und jenen Bereich empfehle ich diese und jene Twitterer&#8221;. Es ist ein bisschen wie die Dienst-Eigene Nachfolge des #FollowFridays (#ff).</p>
<p style="text-align: left">Und noch ein von den Nutzern eingeführter Mechanismus hat endlich den Sprung hin zu einer &#8220;offiziellen&#8221; Twitter-Funktion bekommen: Der <strong>Retweet</strong> (RT).<br />
Beispiel: Ein Twitterer, dem ich followe retweetet einen Tweet. &#8211; Scharfer Satz, oder?<br />
Alter Mechanismus: Ich kann an einem fetten &#8220;RT&#8221; im Tweet erkennen, dass der Tweet im Original einen anderen Verfasser hat.<br />
Neuer Mechanismus: In meiner Timeline läuft der Tweet auf, obwohl ich dem verfassenden Twitterer gar nicht followe. Hinzugefügt wird lediglich ein kleines &#8220;<em>Retweeted by [Twitterer, dem ich followe]</em>&#8221;</p>
<p>Das sieht dann so aus:<br />
<a href="http://twitter.com/Jungle_World/status/7626018505"><img class="aligncenter size-full wp-image-445" src="http://www.die-medienblogger.de/wp-content/uploads/BeispielRT.jpg" alt="BeispielRT" width="397" height="62" /></a></p>
<p>Ob, inwieweit oder wann Twitter &#8220;richtig&#8221; im Mainstream ankommen wird, ist fraglich. Womöglich ist es dem Großteil der User etwas zu kryptisch, etwas zu &#8220;Linux&#8221;, dieser Service mit einzelnen Meldungen femder Menschen. Was ich aber festhalten muss: Für den Digital Native ist Twitter <a href="http://www.urbandictionary.com/define.php?term=imo">imo </a>in jedem Fall ein Gewinn.</p>
<p><strong>Facebook</strong><br />
Während Twitter langsam, aber sicher neue Features hinzufügt, entwickelt Facebook sich langsam aber ebenso sicher zum Rivalen für Google, geht es um die Krone der &#8220;Datenkrake&#8221;.<br />
Die &#8220;Reform&#8221; der Privatsphäre-Einstellungen erwähnte ich bereits oben. Brandaktuell ist die neue &#8220;Gib uns dein Adressbuch und <a href="http://www.querbeet-deluxe.com/2010/01/facebook-pusht-unsere-toleranz/">wir machen damit was wir möchten&#8221;-Funktion der aktualisierten iPhone-App</a>.<br />
Achtung: Nein, Holtzbrink hat Facebook nicht übernommen.<br />
Ich möchte den Teufel nicht an die Wand malen, aber Interviews wie <a href="http://therumpus.net/2010/01/conversations-about-the-internet-5-anonymous-facebook-employee/?full=yes">dieses</a>, dessen Echtheit jedoch zweifelhaft ist, geben einem das, was man wohl ein &#8220;schlechtes Gefühl dabei&#8221; nennt. &#8220;Dabei&#8221; mag dann so ziemlich alles sein, was man bei Facebook so tut. TechCrunch <a href="http://www.techcrunch.com/2010/01/11/rumpus-facebook-privacy/">macht sich Gedanken</a> zu dem zweifelhaften Interview.<br />
Doch zurück zu vollkommen begründeter Argumentation: Ob &#8220;Live-Meldungen&#8221; oder Privatsphäre: Facebook scheint sehenden Auges <a href="http://www.querbeet-deluxe.com/2009/12/facebook-andert-privatsphare-einstellungen/">sämtliche Kritik</a> zu ignorieren. </p>
<p>Das ist umso ärgerlicher, da Facebook unter der weiß-blauen Haube vor allem technisch einiges zu bieten hat. Kennen Sie &#8220;<strong>Connect with Facebook</strong>&#8221; bzw. &#8220;<strong>f connect</strong>&#8220;? Es ist eine Funktion, die es Nutzern erlaubt, sich auf unterstüzenden Websites per Klick mit ihrem FB-Account einzuloggen. Es wird einfach auf den Browser gespeicherten Facebook-Cookie zugegriffen, fertig ist die Laube.<br />
Damit senken Websites die Hemmschwelle für neue User um Einiges. Statt sich einen neuen Account anzulegen, kann der geneigte Neu-User einfach den blauen Button mit weißem f benutzen.<br />
Ganz zu schweigen von dem Potenzial, von dem wir noch nichts merken. So kaufte Facebook vor einer Zeit den Echtzeitdienst &#8220;FriendFeed&#8221;. Seitdem wartet jeder technisch ausgerichtete Nachrichtendienst auf die Ankündigung Facebooks, ab sofort komplett in Echtzeit abzulaufen.</p>
<p>Die <strong>technische Ausgereiftheit</strong> ist es, die Facebook gefährlich macht. Denn je obligatorischer eine Verlinkung zu Facebook und die Nutzung der passenden Features, desto schwieriger wird es. Nämlich, das Loch im Netzwerk, das Facebook hinterlassen würde, auszugleichen.<br />
Unzählige Links, eingebettet in heimelige Kommentare hunderter ge&#8221;friend&#8221;eter Bekannter, unsägliche Spielanwendungen mit passender Werbung in der Seitenleiste und Fanseiten, die Plattformen für Pressemitteilungen -jedoch direkt an User- sind.<br />
Ich finde gerade keine Statistik dafür, aber Facebook dürfte so etwas wie der weltweit größte usergepflegte Aggregator für Links sein, über den User andere Seiten besuchen.</p>
<p>Falls Facebook privatsphäretechnisch ein für alle Mal über die Stränge schlägt, und momentan fehlt bis dahin nicht viel, kann man nur hoffen, dass andere Netzwerke nachwachsen und zu Alternativen werden. Twitter ist für die Aggregierung von Informationen, die den Namen auch verdienen momentan ohnehin besser. Für den kompletten FB-Ersatz hat es jedoch keine ausreichend große Nutzerschaft &#8211; leider, aber leider wohl auch auf absehbare Zeit.</p>
<p><strong>Status</strong><br />
Ich stelle fest: Twitter ist nach dem Hype nicht verschwunden, ganz im Gegenteil. Facebook verliert Nutzerdaten zwar nicht ungewollt wie die VZ-Netzwerke, aber legt bei aller Professionalität ein unheimliches Gebaren an den Tag.</p>
<p>Die Quellen für das Titelfoto:<br />
<a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Evan-Williams.jpg&amp;filetimestamp=20080620050116">Evan Williams @Wikipedia</a><br />
<a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Mark_Zuckerberg_-_South_by_Southwest_2008_-_5.jpg">Mark Zuckerberg @Wikimedia Commons</a></p>
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		<title>The dark side of social media?</title>
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		<pubDate>Thu, 14 Jan 2010 11:53:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Alex</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein soziales Netzwerk im Internet zu haben ist für viele Menschen ein Segen, und wer einmal dort hineingetaucht ist, kann sich die virtuelle Kommunikation oft gar nicht mehr aus seinem Leben wegdenken.
Doch hat das soziale Online-Netzwerk auch Schattenseiten?

Ich beschrieb heute einem Freund von mir, der weniger in Internet-Communities unterwegs ist, dass das Internet gerade für schüchterne Personen ein toller Weg ist, um mal einen anderen Teil ihrer Persönlichkeit zu zeigen. Im Internet ist man schließlich selbst aktiv. Die anderen kennen einen nicht als jemanden, der ruhig ist und abwartet, denn in diesem Fall würde man ja von vorn herein überhaupt  <a class="more-link" href="http://www.die-medienblogger.de/505/the-dark-side-of-social-media/"><span class="highlighted">&#8230; [Weiterlesen]</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein soziales Netzwerk im Internet zu haben ist für viele Menschen ein Segen, und wer einmal dort hineingetaucht ist, kann sich die virtuelle Kommunikation oft gar nicht mehr aus seinem Leben wegdenken.</p>
<p><strong>Doch hat das soziale Online-Netzwerk auch Schattenseiten?</strong></p>
<p><span id="more-505"></span></p>
<p>Ich beschrieb heute einem Freund von mir, der weniger in Internet-Communities unterwegs ist, dass das Internet gerade für schüchterne Personen ein toller Weg ist, um mal einen anderen Teil ihrer Persönlichkeit zu zeigen. Im Internet ist man schließlich selbst aktiv. Die anderen kennen einen nicht als jemanden, der ruhig ist und abwartet, denn in diesem Fall würde man ja von vorn herein überhaupt nicht wahrgenommen werden. Schüchternheit ist demnach etwas, das in einer social community so gut wie gar nicht existiert.</p>
<p>Natürlich merkt man, wenn jemand sich weniger zu Wort meldet als andere, aber das kann so viele Gründe haben, dass es nicht unbedingt auf die Persönlichkeit des Betreffenden zurückgeführt werden muss. Dieser kann sich also aktiv präsentieren.</p>
<p>Nun der Einwand meines Freundes:</p>
<p>Er meinte, dass im Internet auf diese Weise das Bedürfnis nach sozialer Interaktion bereits befriedigt wird. Die schüchterne Person hat also gar keinen Grund mehr, sich im echten Leben zu integrieren. Wenn es online viel leichter geht, nimmt man natürlich diese Alternative. Dies könnte dazu führen, dass den Menschen die Chance genommen würde, &#8220;echte&#8221; soziale Kompetenzen zu erwerben.</p>
<p>Als Extrembeispiel führte er das stark suchtgefährdende Online-Rollenspiel &#8220;World of Warcraft&#8221; an, von dem man schon häufiger gehört hat, dass Spieler komplett in dieser Welt versinken und gar kein Bedürfnis mehr verspüren nach draußen zu gehen.</p>
<p>Da ist natürlich irgendwo was dran. Deswegen die Fragen:</p>
<p>Wo hören die Vorteile von social communities auf und wo fangen die Gefahren an?</p>
<p>Was würden die Menschen tun, wenn sie ihre sozialen Bedürfnisse nicht online befriedigen könnten? Wären sie dann sozial kompetenter? Oder ist es nicht vielleicht auch anders herum: Könnten nicht die positiven Erfahrungen aus dem Internet auch das Selbstbewusstsein stärken sich in sozialen Situationen mehr zu trauen?</p>
<p>Ich persönlich finde dies sehr schwer zu beantworten und würde mich über ein paar Meinungen dazu freuen.</p>
<p>LG, Alex</p>
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		<title>Social Media Week vom 1.bis 5. Februar in Berlin</title>
		<link>http://www.die-medienblogger.de/383/social-media-week-vom-1-bis-5-februar-in-berlin/</link>
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		<pubDate>Mon, 04 Jan 2010 17:26:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfram</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Webszene]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Februar findet die nächste Web 2.0 &#8211; Social Media-Veranstaltung in Berlin statt, die &#8220;Social Media Week&#8221;. Laut Selbstauskunft der Veranstalter hat die jährliche Konferenz das Ziel, die Entwicklungen der sozialen Medien in Unternehmen, Behörden und im Non-Profit-Sektor zu identifizieren und zu unterstützen. Klingt spannend. Mal abwarten, ob der Event auch das hält, was sich die Organisatoren vorgenommen  haben. Was genau in der Woche passieren wird, steht noch nicht fest. Ort und Ablauf werden dann demnächst im Web veröffentlicht. Gesucht werden auch noch Sponsoren. Alle Infos zur Social Media Week findet ihr unter: http://socialmediaweek.org/berlin/blog/
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_385" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img class="size-full wp-image-385" title="socialmediaweek" src="http://www.die-medienblogger.de/wp-content/uploads/socialmediaweek.jpg" alt="Social Media Week " width="200" height="200" /><p class="wp-caption-text">Social Media Week </p></div>
<p>Im Februar findet die nächste Web 2.0 &#8211; Social Media-Veranstaltung in Berlin statt, die &#8220;Social Media Week&#8221;. Laut Selbstauskunft der Veranstalter hat die jährliche Konferenz das Ziel, die Entwicklungen der sozialen Medien in Unternehmen, Behörden und im Non-Profit-Sektor zu identifizieren und zu unterstützen. Klingt spannend. Mal abwarten, ob der Event auch das hält, was sich die Organisatoren vorgenommen  haben. Was genau in der Woche passieren wird, steht noch nicht fest. Ort und Ablauf werden dann demnächst im Web veröffentlicht. Gesucht werden auch noch Sponsoren. Alle Infos zur Social Media Week findet ihr unter: <a onmousedown="UntrustedLink.bootstrap($(this), &quot;&quot;, event)" rel="nofollow" href="http://socialmediaweek.org/berlin/blog/" target="_self">http://socialmediaweek.org/berlin/blog/</a></p>
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