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	<title>Die Medienblogger &#187; Webszene</title>
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	<description>Ein weiteres tolles WordPress-Blog</description>
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		<title>Groupon &#8211; Webby Award für Gutschein-Giganten</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Jun 2011 18:10:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Maria</dc:creator>
				<category><![CDATA[Webszene]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Unternehmen Groupon, der Name eine Mischung aus Gruppe und Coupon, startete vor zweieinhalb Jahren zunächst in Amerika, ist aber mittlerweile zu einer festen Größe in 43 Ländern geworden. In New York gab es kürzlich den renommierten Webby Award in der Sonderkategorie «Breakout Of The Year» für das Unternehmen. Diesen „Web Oscar“ bekam Groupon für das extrem hohe Wachstum binnen weniger Jahre. In den Medien verbreiten sich Annahmen darüber, dass ein Börsengang des Unternehmens bis zu 750 Millionen Dollar und eine Milliarden-Bewertung bringen könnte. Offenbahr lohnt sich ein genauerer Blick auf das Unternehmen hinter Groupon.de.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>Das Unternehmen Groupon, der Name eine Mischung aus Gruppe und Coupon, startete vor zweieinhalb Jahren zunächst in Amerika, ist aber mittlerweile zu einer festen Größe in 43 Ländern geworden. In New York gab es kürzlich den renommierten Webby Award in der Sonderkategorie «Breakout Of The Year» für das Unternehmen. Diesen „Web Oscar“ bekam Groupon für das extrem hohe Wachstum binnen weniger Jahre. In den Medien verbreiten sich Annahmen darüber, dass ein Börsengang des Unternehmens bis zu 750 Millionen Dollar und eine Milliarden-Bewertung bringen könnte. Offenbahr lohnt sich ein genauerer Blick auf das Unternehmen hinter </em><a title="Groupon" href="http://www.groupon.de" target="_blank"><em>Groupon.de</em></a><em>.</em></p>
<p>Wer sich auf die Website von Groupon begibt, ist ganz klar auf der Suche nach Schnäppchen. Das Unternehmen lockt über Newsletter sowie in den Social Networks mit teilweise mehr als 50% Rabatt auf Produkte und Dienstleistungen unterschiedlichster Art. Vom Kinokartenbündel der großen Kinoketten über den Friseurbesuch bei Udo Walz für 35 statt 70 Euro bis hin zur Traumreise gibt es auf Groupon.de abwechselnd alles, was das Schnäppchenjägerherz begehrt. Dabei muss innerhalb einer bestimmten Zeitspanne eine Mindestanzahl an Kunden den Deal kaufen, damit er zustande kommt. Allein <a title="Zalando" href="http://www.zalando.de" target="_blank">Zalando</a> verkaufte über Groupon 39 000 Gutscheine.</p>
<p>Ganz nach der Devise „Gruppenkauf zahlt sich aus“, haben alle Seiten etwas davon: Die Kunden lernen neue Produkte und Dienstleistungen kennen und bekommen alles zu einem unglaublich guten Preis. Auf der anderen Seite ziehen die Unternehmen so neue Kunden an und können sich ggf. sogar neue Zielgruppen erschließen, die im Nachhinein natürlich eines sollen -  wiederkommen! Dabei muss man wissen, dass die Unternehmen, die Groupon zu einem Vertragsabschluss bringt, neben der Rabattgewährung auch noch Provisionen an Groupon zahlen müssen. Damit ist Groupon der Dritte im Bunde der Win-Win-Win-Situation. Jedoch wird dieses Bild getrübt durch Reportagen und Berichte über kleine Unternehmen (z.B. Cafés), die mit der plötzlichen Gästeflut nicht mithalten können und hohe Verluste einfahren. Sogar von Pleiten ist die Rede. Daneben gibt es aber auch Erfolgsstories. Die Onlineplattform <a title="Lieferando" href="http://www.lieferando.de" target="_blank">Lieferando.de</a> konnte sich über neue Stammkunden freuen, nachdem knapp 20000 Groupon-Kunden zum ersten Mal bei der Plattform für Lieferdienste ihre Pizza, Pasta oder Sushi bestellt hatten. So bestellten 60% der Grouponkunden erneut bei Lieferando &#8211; diesmal zum vollen Preis. Die Kosten für den Deal stehen hier neuen Stammkunden, einer erhöhten Marketingreichweite und schließlich neuen Einnahmen für das Unternehmen gegenüber. Win-win-win!</p>
<p>Wie so oft jedoch bleibt das Internetglück selten einem Einzelnen gegönnt und so  gibt es auch auf dem Onlinegrabbeltisch zahlreiche Copycats. Neben Groupon liefern sich <a title="DailyDeal" href="http://www.dailydeal.de" target="_blank">DailyDeal</a> als größter Konkurrent sowie kleinere Unternehmen wie Promozebra und Dealclub einen Run auf die Sparfüchse. Bei all dem Trubel um die Marktführerschaft bleiben laut Wirtschaftswoche die Mitarbeiter teilweise auf der Strecke. Die Wirtschaftswoche berichtet über „Leistungsdruck bis zum Burnout“.</p>
<p>Überhaupt kann man sich die Frage stellen, wie lange der Gutschein-Boom anhalten wird. Dieser Zeitraum kann aus unterschiedlichen Gründen endlich sein. Wieviele Unternehmen wollen noch Gutscheine über Groupon verkaufen? Welcher Grouponkunde benötigt die dritte Brustvergrößerung oder den zehnten Haarschnitt in diesem Monat? Und selbst wenn ein Deal ganz toll ist: für 35 Euro würde sich so mancher die Haare von Udo Walz stylen lassen. Dann aber für 70 Euro noch einmal kommen? (Ich selbst vermutlich nicht.) Hinzu kommt, dass nur ein nachhaltiger Nutzen für die Unternehmen entstehen kann, wenn das über den Deal beworbene Produkt stimmt. Ein Unternehmen muss selbst wissen, ob das Produkt/die Dienstleistung so gut ist, dass die Kunden es erneut kaufen werden. Wenn das Produkt/ die Dienstleistung schlecht ist, helfen auch keine Rabatte. Die Kunden kommen nie wieder. Es gibt unendlich viele offene Fragen und Risiken, bisher scheint es aber für Groupon, die meisten Unternehmen und die Kunden gut zu funktionieren.</p>
<p>Bleibt noch ein Hinweis von mir persönlich, den es für Grouponkunden unbedingt zu beachten gilt: Bei den Onlinedeals sollte man prinzipiell das Kleingedruckte lesen, sonst fällt man aus allen Wolken, wenn man seinen Gutschein nicht einlösen kann, weil man eben kein Neukunde ist oder in dem angegebenen Zeitraum der Reise keinen Urlaub hat.  Über trickreiche Formulierungen, lange Wartezeiten und andere Fallstricke berichtet laut Wirtschaftswoche Markus Fordemann auf der Website <a title="Dealkritik" href="http://dealkritik.de" target="_blank">Dealkritik.de</a>.</p>
<p>Übrigens war ich gestern mit einem solchen Gutschein im Kino. Win-win-win!</p>
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		<title>Social Media Week vom 1.bis 5. Februar in Berlin</title>
		<link>http://www.die-medienblogger.de/383/social-media-week-vom-1-bis-5-februar-in-berlin/</link>
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		<pubDate>Mon, 04 Jan 2010 17:26:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wolfram</dc:creator>
				<category><![CDATA[Social Media]]></category>
		<category><![CDATA[Webszene]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Februar findet die nächste Web 2.0 &#8211; Social Media-Veranstaltung in Berlin statt, die &#8220;Social Media Week&#8221;. Laut Selbstauskunft der Veranstalter hat die jährliche Konferenz das Ziel, die Entwicklungen der sozialen Medien in Unternehmen, Behörden und im Non-Profit-Sektor zu identifizieren und zu unterstützen. Klingt spannend. Mal abwarten, ob der Event auch das hält, was sich die Organisatoren vorgenommen  haben. Was genau in der Woche passieren wird, steht noch nicht fest. Ort und Ablauf werden dann demnächst im Web veröffentlicht. Gesucht werden auch noch Sponsoren. Alle Infos zur Social Media Week findet ihr unter: http://socialmediaweek.org/berlin/blog/
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_385" class="wp-caption alignleft" style="width: 210px"><img class="size-full wp-image-385" title="socialmediaweek" src="http://www.die-medienblogger.de/wp-content/uploads/socialmediaweek.jpg" alt="Social Media Week " width="200" height="200" /><p class="wp-caption-text">Social Media Week </p></div>
<p>Im Februar findet die nächste Web 2.0 &#8211; Social Media-Veranstaltung in Berlin statt, die &#8220;Social Media Week&#8221;. Laut Selbstauskunft der Veranstalter hat die jährliche Konferenz das Ziel, die Entwicklungen der sozialen Medien in Unternehmen, Behörden und im Non-Profit-Sektor zu identifizieren und zu unterstützen. Klingt spannend. Mal abwarten, ob der Event auch das hält, was sich die Organisatoren vorgenommen  haben. Was genau in der Woche passieren wird, steht noch nicht fest. Ort und Ablauf werden dann demnächst im Web veröffentlicht. Gesucht werden auch noch Sponsoren. Alle Infos zur Social Media Week findet ihr unter: <a onmousedown="UntrustedLink.bootstrap($(this), &quot;&quot;, event)" rel="nofollow" href="http://socialmediaweek.org/berlin/blog/" target="_self">http://socialmediaweek.org/berlin/blog/</a></p>
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		<title>Dr. Kai Gniffke ist der Beste</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Dec 2009 09:24:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carl Philipp</dc:creator>
				<category><![CDATA[Webszene]]></category>

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		<description><![CDATA[Gibt es hierzulande eigentlich wirklich gute Blogger, die nicht als Blogger bekannt wurden?
Gerade im politischen Umfeld gibt es ja den ein oder anderen Polit-Promi, der sich am Blogschreiben versucht hat. (Mir fallen wieder nur Liberale ein.) Aber wirklich überzeugend fand ich als Blogger bisher keinen Politiker. Es mangelt ihnen einfach an Autentizität.
Anders ist es bei Dr. Kai Gniffke. Gniffke ist Erster Chefredakteur von ARD-aktuell und somit Boss der Tagesschau und der Tagesthemen. Und er ist aus meiner Sicht Deutschlands bester Blogger, der neben dem Bloggen noch einen anderen Job hat. Gniffke bloggt beim Tagesschau Blog und obwohl er selbst sicherlich  <a class="more-link" href="http://www.die-medienblogger.de/321/dr-kai-gniffke-ist-der-beste/"><span class="highlighted">&#8230; [Weiterlesen]</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gibt es hierzulande eigentlich wirklich gute Blogger, die nicht als Blogger bekannt wurden?</p>
<p>Gerade im politischen Umfeld gibt es ja den <a href="http://blog.focus.de/kochmehrin/">ein oder anderen</a> Polit-Promi, der sich am Blogschreiben versucht hat. (Mir fallen wieder nur Liberale ein.) Aber wirklich überzeugend fand ich als Blogger bisher keinen Politiker. Es mangelt ihnen einfach an <em>Autentizität</em>.</p>
<p><strong>Anders ist es bei Dr. Kai Gniffke.</strong> Gniffke ist <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kai_Gniffke">Erster Chefredakteur von ARD-aktuell</a> und somit Boss der Tagesschau und der Tagesthemen. Und er ist aus meiner Sicht Deutschlands bester Blogger, der neben dem Bloggen noch einen anderen Job hat. Gniffke <a href="http://blog.tagesschau.de/?author=52">bloggt</a> beim <a href="http://blog.tagesschau.de/">Tagesschau Blog</a> und obwohl er selbst sicherlich kein <em>Digital Native</em> ist, bereichert er das seit knapp drei Jahren bestehende Blog immer wieder durch pointierte, relevante und autentische Beiträge. Dies mag daran liegen, dass er nicht nur für das Publikum schreibt, sondern auch für sich selbst: Er sieht &#8211; <a href="http://www.youtube.com/watch?v=AiRzlxvVEcs">wie er radioeins erzählt</a> &#8211; neben dem zeitlichen Aufwand, das Bloggen als produktive Reflektion seiner täglichen Arbeit. Entsprechend schreibt er seine Beiträge auch nicht irgendwann in der Mittagspause, sondern gegen Mitternacht, wenn die Tagesthemen gelaufen sind. Dann, wenn ihn der Gegenstand des Schreibens noch selbst beschäftigt. Das er anscheinend auch noch selbst schreibt und diese Aufgabe nicht &#8211; wie in der Politik leider häufig üblich &#8211; seinem Referenten überlässt, muss jetzt sicherlich nicht mehr erwähnt werden.</p>
<p>&#8220;Natürlich gab auch heute wieder die Weltlage soviel her, dass man ohne aufzufallen eine Viertelstunde &#8216;Tagesschau&#8217; achtbar füllen konnte. Aber wenn wir ehrlich sind, hätte man jedes, ja wirklich jedes unserer heutigen Themen auch lassen können.&#8221; <a href="http://blog.tagesschau.de/?p=5915">schrieb Gniffke</a> im Sommer dieses Jahres. Sie ist billig zu haben und effektiv: Provokation ist für <a href="http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/author/mbroder">viele Blogger</a> das Mittel der Wahl, um Aufmerksamkeit zu bekommen. Gniffke jedoch provoziert weniger den Leser als das eigene Haus. Als Chef schreibt er in aller Öffentlichkeit kritisch über die Arbeit der eigenen Mitarbeiter &#8211; augenscheinlich ein Unding. Was er hier austariert, ist das Verhältnis zwischen <em>Autentizität</em> und <em>Loyalität</em>, das institutionelle Blogger, die nicht nur im eigenen Namen schreiben, vor große Schwierigkeiten stellt. Auf der einen Seite ist reine Lobhudelei uninteressant &#8211; auf der anderen Seite kann man dem eigenen Haus nicht grundsätzlich in den Rücken fallen. Gerade große Unternehmen (wie <a href="http://www.microsoft.com/communities/blogs/portalhome.mspx">Microsoft</a> in Amerika oder <a href="http://blog.vodafone.de/">Vodafone</a> in Deutschland) arbeiten sich an diesem Verhältnis ab.</p>
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