Die Medienklasse ist keine Zukunftsmusik mehr. Es gibt sie auch heute schon, z.B. an der Archenhold Oberschule in Berlin. In einer Gesprächsrunde mit Herrn Uhlig, dem Direktor der Schule, Frau Mieke Senftleben, Sprecherin der FDP-Fraktion für Bildung, Familie und Religionsgemeinschaften im Berliner Abgeordnetenhaus und den Berliner JuLis haben wir erste Ergebnisse aus dem Miteinander in einer solchen Klasse zusammentragen können.
Beobachtet man dieser Tage die Welt der Netzpolitik aufmerksam, so fällt auf, dass sich vor allem ein Wort inflationär seinen Weg in die Ungenauigkeit bahnt: Medienkompetenz. Was ist damit eigentlich gemeint? Und muss man schon kompetent sein oder muss man es werden, damit man sich mit diesem Wort schmücken darf? Die Kritik geht nicht dahin, eine wissenschaftlich-lexikalisch anmutende Wortdefinition vorzunehmen, um Klarheit zu schaffen. Vielmehr geht es darum, einen wenigstens weitgehend homogenen Inhalt zu vermitteln. Ansonsten verpufft die vermeintliche Alltagstauglichkeit.
Mit den ersten Handy-Modellen haben heutige Mobiltelefone nur noch sehr wenig gemeinsam: vorbei sind die Zeiten der monochromen Displays und der Begrenzung auf Telefon- und SMS-Funktion. Aktuelle Smartphones haben nicht nur schnelle Prozessoren, sondern verfügen auch über eine Vielzahl von Sensoren, die es zum digitalen Allzweckhelfer machen. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Geolokalisierung – über Chancen und Herausforderungen dieser und weiterer Innovationen wird am 7. Februar ab 13 Uhr im Unterausschuss Neue Medien des Deutschen Bundestages diskutiert. Die Debatte wird live auf bundestag.de übertragen.
Smartphones können Fragen, wie die nach dem nächsten Bankautomaten oder der Geschichte eines Gebäudes heute mühelos … [Weiterlesen]
Ausgerechnet Deutschlands oberster Datenschützer war es, der in den letzten Wochen die Debatte um die Vorratsdatenspeicherung unerwartet befeuerte. Eine grundlose Speicherung aller Telekommunikationsdaten der Bürger für einen Zeitraum von zwei Wochen könne er sich durchaus vorstellen. Herr Schaar relativierte diesen Vorschlag später wieder; es war von Missverständnissen die Rede. Dennoch zeigt sich, dass das stete Drängen der Sicherheitsbehörden bei vielen verfängt. Diese trommeln geradezu für die Wiedereinführung der – in seiner alten Form für verfassungswidrig bewerteten – Vorratsdatenspeicherung. Sie versuchen den Eindruck hervorzurufen, das ohne dieses Instrument der Generalüberwachung die Bekämpfung schwerer Straftaten in Deutschland kaum mehr möglich sei – … [Weiterlesen]




Medienkompetenz