Ein soziales Netzwerk im Internet zu haben ist für viele Menschen ein Segen, und wer einmal dort hineingetaucht ist, kann sich die virtuelle Kommunikation oft gar nicht mehr aus seinem Leben wegdenken.
Doch hat das soziale Online-Netzwerk auch Schattenseiten?
oder So schlecht ist das Nexus One nicht, aber das ist gar nicht der springende Punkt
Bild von Ed Yourdon, genutzt unter CC-Lizenz
Es gibt Technikfreaks, und es gibt Technikinteressierte. So gibt es in jedem Bereich richtige Profis und, sagen wir mal, “ambitionierte Normalos”. Es ergibt sich auf diese Weise häufig ein schöner Kreislauf, den wir auch als Erfahrungsaustausch kennen.
Wünscht man sich Journalisten, die in der Erfahrungsaustausch-Hierarchie unter einem stehen? Nicht wirklich.
Beruf – Berufung – Profession … diese Begriffe scheinen für traditionelle – und jetzt muss ich das Wort benutzen – Berufe zu gelten, aber treffen nicht unmittelbar auf Medienberufe zu. Natürlich gibt es diverse Tätigkeiten, die sich bereits soweit etabliert haben, sodass man von einem Beruf sprechen kann, aber gerade im Online-Bereich sind die Grenzen vage und verwischt. Das Tätigkeitsfeld des Journalismus scheint klar definiert – gilt dies aber auch für den Online-Journalismus? Oder sind Online-Journalisten keine echten Journalisten – oder einfach andere? Dann müsste aber auch die Bezeichnung anders sein. Für Werber und PRler gilt dies noch mehr, denn … [Weiterlesen]
Letzte Woche, bam! ganz plötzlich, war der Großteil des Inhalts von abendblatt.de, der Homepage des Hamburger Abendblatts, nicht mehr kostenlos abrufbar.
Lediglich Abonnenten können weiterhin auf alle Artikel zugreifen, oder aber Menschen die für 7,95€ monatlich zu Online-Abonnenten werden möchten.
Die Springer AG zieht Läufer um Läufer aus ihrem Angebot vor in die Offensive gegen die im Internet herrschende “Freibiermentalität”. Stefan Niggemeier kritisiert diesen Schritt und speziell dessen Rechtfertigung vonseiten des Abendblatts scharf auf seinem Blog: Aussichtslos, selbstmörderisch, unverschämt.
Neckisches Detail: Nicht einmal der Erwerb einzelner Artikel auf abendblatt.de ist möglich. Man kauft einen ganzen Monat, oder gar nichts. Das scheint kaufmännischer Unsinn zu sein, und ist es wohl auch – das ist Springer aber egal.
Und ganz nebenbei einmal gesagt: Abendblatt? Qualität? Ein durchschnittlich begabter Mittelstüfler vor einem dpa-Ticker schreibt wahrscheinlich bessere “Berichte”.




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