Gibt es hierzulande eigentlich wirklich gute Blogger, die nicht als Blogger bekannt wurden?
Gerade im politischen Umfeld gibt es ja den ein oder anderen Polit-Promi, der sich am Blogschreiben versucht hat. (Mir fallen wieder nur Liberale ein.) Aber wirklich überzeugend fand ich als Blogger bisher keinen Politiker. Es mangelt ihnen einfach an Autentizität.
Anders ist es bei Dr. Kai Gniffke. Gniffke ist Erster Chefredakteur von ARD-aktuell und somit Boss der Tagesschau und der Tagesthemen. Und er ist aus meiner Sicht Deutschlands bester Blogger, der neben dem Bloggen noch einen anderen Job hat. Gniffke bloggt beim Tagesschau Blog und obwohl er selbst sicherlich … [Weiterlesen]
Kein anderer Bereich ist seit Jahren so sehr im Wandel wie der Medienbereich. Man gewöhnt sich ja fast schon daran, dass ständig neue Tools entwickelt, neue Wege eingeschlagen und wieder verlassen werden. Wer hat nicht auch anfangs Twitter unter- und Second Life überschätzt?
Im Medienblog möchte ich über Lustiges und Trauriges, über Schnelles und Langsames berichten, das mir im Netz auffällt – gerade Medienbrüche sind oftmals sehr unterhaltsam – wenn also große traditionsreiche Institutionen scheinbar das Netz und die “neuen” Medien für sich entdecken, Wettbewerbe hierzu ausrufen und die Einreichung dann doch per Schneckenpost erfolgen soll – natürlich unter Einhaltung des … [Weiterlesen]
Bin ich ein Medienblogger? Vor vielen Jahren kreuzte die Virtuelle Akademie der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit meinen Weg. Seitdem frage ich mich: Wie können erwachsene Menschen über das Internet zusammenarbeiten, ja vielleicht sogar voneinander lernen? Wie kann man den Austausch von Informationen, von Ideen, von Wissen fördern und organisieren? Muss man ihn überhaupt organisieren? Oder findet er einfach statt, wenn die richtige Technologie verfügbar ist? Das Blog ist eine dieser Technologien – und nun stehe ich selbst einmal mehr vor der ernsthaften Herausforderung mich zum Bloggen zu motivieren. Selber machen statt organisieren und motivieren. Selber Produzent sein.
Jeder Mensch verkörpert … [Weiterlesen]
Ich bin “ein Medienblogger”, weil ich glaube, dass man neue Entwicklungen – gleich welcher Art – auf keinen Fall eindimensional betrachten darf. Das Internet und seine vielen Möglichkeiten und Freiheiten dürfen weder verteufelt noch blind hochgelobt werden. Das Web hat, seitdem es ein Mainstream-Medium geworden ist, vieles verändert. Nicht zuletzt auch den Journalismus, der, als wichtiges Grundelement unserer Demokratie, nun vor der banalen aber existenziellen Frage der künftigen Finanzierung steht. Das Internet hat nicht nur neue Geschäftsmodelle geschaffen und alte vernichtet, es hat auch die Art verändert, wie wir Medien konsumieren, Medienarbeit machen und miteinander kommunizieren – es hat viele … [Weiterlesen]
In|for|ma|tions|ge|sell|schaft, die [ http://de.wikipedia.org/wiki/Informationsgesellschaft] – gerne verwendetes Wort in Sonntagsreden, ansonsten weitgehend ein Fremdwort in der Politik, gesellschaftlich aber in weiten Teilen der Bevölkerung längst gelebte Realität.
Während neue Medien für weite Teile der Bevölkerung in Deutschland längst zum Alltag gehören, scheinen ebenso weite Teile von Bundestag und Bundesregierung noch Lichtjahre von der gesellschaftlichen Realität entfernt zu sein. Da wird von “rechtsfreien Räumen” geredet und von der “Basis des Verbrechens” gesprochem. Wenn Chancen in neuen Medien gesehen werden, dann vor allem in den neuen Möglichkeiten für Überwachung und Ausforschung von Persönlichkeitsprofilen. Was in der digitalen Welt möglich ist – Vorratsdatenspeicherung, Überwachung … [Weiterlesen]




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